Pressemitteilung zum 1. Mai

Veröffentlicht am 27.04.2018 in Allgemein

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Dr. Nils Schmid, MdB zum Tag der Arbeit: "Es gibt noch viel zu tun für einen gerechten und solidarischen Arbeitsmarkt" ...

...Zum Tag der Arbeit erklärt der  Nürtinger Bundestagsabgeordnete Nils Schmid: "Es gibt viel, für das es sich lohnt, am 1. Mai auf die Straße zu gehen." Die SPD-Fraktion setze sich weiter für die strikte Regulierung der sachgrundlosen Befristung, den sozialen Arbeitsmarkt und die Zukunft von auskömmlicher und guter Arbeit in Zeiten der Digitalisierung ein. Schmid selbst wird am Tag der Arbeit an der DGB-Kundgebung auf dem Schillerplatz in Nürtingen teilnehmen. 

"Wir wollen, dass Menschen von ihrer Arbeit leben können, sozial abgesichert sind, und nicht aufgrund von Geschlecht, Herkunft oder Hautfarbe diskriminiert werden", so Schmid. Der von Arbeitsminister Heil vorgestellte Gesetzentwurf zur Brückenteilzeit sei der Auftakt für zahlreiche Maßnahmen zum Wohle der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Zudem solle über einen mit öffentlichen Mitteln geförderten Arbeitsmarkt für rund 150.000 Langzeitarbeitslose eine Perspektive geschaffen werden. Für die Finanzierung des Programms seien von 2018 bis 2021 vier Milliarden Euro eingeplant. Die SPD werde im Bundestag auf die exakte Umsetzung der im Koalitionsvertrag vereinbarten Projekte pochen.

"Neben den konkreten Vorhaben der nächsten Jahre müssen wir uns Gedanken um die zukünftige Gestalt der Arbeit machen. Digitalisierung und Automatisierung bergen ein großes Potential, die Arbeitsplatzsicherheit und die gerechte Entlohnung dürfen dabei aber nicht hinten anstehen. Unbefristete, sozialversicherte Beschäftigung muss die Regel auf dem Arbeitsmarkt sein." Für die Sozialdemokratie sei ein Arbeitsplatz mit langfristiger Perspektive, Fortbildungs- und Aufstiegschancen und gesicherter Mitbestimmung weiterhin der Kern einer gerechten Teilhabe am Arbeitsmarkt. "Wir werden den Wandel der Arbeitswelt kritisch begleiten - mit der Gesellschaft und der sozialen Dimension im Blick", betont Schmid.